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	<title>Kommentare zu: Die Varroa in Schach halten ohne den Bienen zu schaden- aber wie?</title>
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	<description>Mein Weg mit Biene und Honig</description>
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		<title>Von: Wolfgang</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-133</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 15:34:02 +0000</pubDate>
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		<description>Eine altbekannte Methode der Varroabekaempfung funktioniert mit Waerme. Neu ist, das Geraet - der Varroa-Controller. Ab Aerz verfuegbar.

Details dazu:

www.varroa-controller.com

Beste Gruesze

Wolfgang</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine altbekannte Methode der Varroabekaempfung funktioniert mit Waerme. Neu ist, das Geraet &#8211; der Varroa-Controller. Ab Aerz verfuegbar.</p>
<p>Details dazu:</p>
<p><a href="http://www.varroa-controller.com">http://www.varroa-controller.com</a></p>
<p>Beste Gruesze</p>
<p>Wolfgang</p>
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	<item>
		<title>Von: Norbert</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-105</link>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:36:07 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Rainer.
wir wollen diese Falle im laufe des Jahres auf den Markt bringen.
Die Patentrechtlichen Dinge werden jetzt gerade auf den Weg gebracht.
Darum möchte ich jetzt noch keine Angaben über die Falle machen.
Du kannst die Falle, wenn wir so weit sind auf   www.traublingerhonig.de
sehen und bestellen.
Norbert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rainer.<br />
wir wollen diese Falle im laufe des Jahres auf den Markt bringen.<br />
Die Patentrechtlichen Dinge werden jetzt gerade auf den Weg gebracht.<br />
Darum möchte ich jetzt noch keine Angaben über die Falle machen.<br />
Du kannst die Falle, wenn wir so weit sind auf   <a href="http://www.traublingerhonig.de">http://www.traublingerhonig.de</a><br />
sehen und bestellen.<br />
Norbert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Fischer</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-104</link>
		<dc:creator>Rainer Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 09:15:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Norbert,

würdest Du mal kurz deine Varroafalle beschreiben?

Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Norbert,</p>
<p>würdest Du mal kurz deine Varroafalle beschreiben?</p>
<p>Rainer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Norbert</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-103</link>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 13:51:31 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag,
wir Imkern seit mehreren Generationen.
Seit Einschleppung der Varroa haben wir alles ausprobiert was an Beckämpfungsmitteln
auf dem Markt erhältlich war.
Das wirkungsvollste Mittel ist unserer Meinung nach Perizin. Leider verbleiben nach der Behandlung Rückstände im Bienenvolk
darum setzen wir dieses Mittel seit Jahren nicht mehr ein. 
Übriggeblieben ist folgende Behandlung.
Wir schneiden die Drohnenbrut mehrfach aus.
Nur die erste Drohnenbrut darf ausschlüpfen sie beinnhaltet bei uns kaum Varroen.
In der Zeit von März bis September wird seit Jahren kontinuierlich eine Varroafalle  eingesetzt. Diese Falle ist eine Eigenentwicklung und funktioniert ganz hervorragend. Sie wird ca. alle zwei bis drei Wochen gereinigt und neu befüllt wieder eingebracht. Dies erledigen wir zeitgleich mit der Durchsicht der Völker.
Falls im September in den Fallen keine oder nur minimal Varroen gefangen werden verzichte ich auf eine Winterbehandlung.
Sollte eine Winterbehandlung notwendig sein so führen wir diese mit dem Oxalsäureverdampfer meist Ende Dezember oder Anfang Jannuar (in der Brutfreien Zeit ) durch. Diese Art der Bedampfung ist meiner Meinung nach gut Bienenverträglich, sie wird in wärmeren Ländern, z.b. Italien, Griechenland, mehrfach durchgeführt ohne das die Bienen dort Schaden nehmen. 
Unsere Völkerverluste waren in den letzten Jahren,
auf allen drei Bienenständen gleich null. 

Ich spielte einige Zeit mit dem Gedanken meine Imkerei BIO zertifizieren zu lassen. 
Leider müßte ich dann mit den Varroafallen aufhören, da diese nicht in den Biorichtlinien stehen und somit nicht erlaubt sind. Man kann an diesem Beispiel sehr gut sehen, wo es zuviele Vorschrifften gibt werden Erfindergeist und Ideenreichtum
stark beschränkt sowie in eine gewünschte Richtung gelenkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
wir Imkern seit mehreren Generationen.<br />
Seit Einschleppung der Varroa haben wir alles ausprobiert was an Beckämpfungsmitteln<br />
auf dem Markt erhältlich war.<br />
Das wirkungsvollste Mittel ist unserer Meinung nach Perizin. Leider verbleiben nach der Behandlung Rückstände im Bienenvolk<br />
darum setzen wir dieses Mittel seit Jahren nicht mehr ein.<br />
Übriggeblieben ist folgende Behandlung.<br />
Wir schneiden die Drohnenbrut mehrfach aus.<br />
Nur die erste Drohnenbrut darf ausschlüpfen sie beinnhaltet bei uns kaum Varroen.<br />
In der Zeit von März bis September wird seit Jahren kontinuierlich eine Varroafalle  eingesetzt. Diese Falle ist eine Eigenentwicklung und funktioniert ganz hervorragend. Sie wird ca. alle zwei bis drei Wochen gereinigt und neu befüllt wieder eingebracht. Dies erledigen wir zeitgleich mit der Durchsicht der Völker.<br />
Falls im September in den Fallen keine oder nur minimal Varroen gefangen werden verzichte ich auf eine Winterbehandlung.<br />
Sollte eine Winterbehandlung notwendig sein so führen wir diese mit dem Oxalsäureverdampfer meist Ende Dezember oder Anfang Jannuar (in der Brutfreien Zeit ) durch. Diese Art der Bedampfung ist meiner Meinung nach gut Bienenverträglich, sie wird in wärmeren Ländern, z.b. Italien, Griechenland, mehrfach durchgeführt ohne das die Bienen dort Schaden nehmen.<br />
Unsere Völkerverluste waren in den letzten Jahren,<br />
auf allen drei Bienenständen gleich null. </p>
<p>Ich spielte einige Zeit mit dem Gedanken meine Imkerei BIO zertifizieren zu lassen.<br />
Leider müßte ich dann mit den Varroafallen aufhören, da diese nicht in den Biorichtlinien stehen und somit nicht erlaubt sind. Man kann an diesem Beispiel sehr gut sehen, wo es zuviele Vorschrifften gibt werden Erfindergeist und Ideenreichtum<br />
stark beschränkt sowie in eine gewünschte Richtung gelenkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Larissa</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-99</link>
		<dc:creator>Larissa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 16:44:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bienenfreude.de/?p=595#comment-99</guid>
		<description>Hallo KrampeP! Dank auch Dir für Deinen Beitrag :-) Deine Ausbildung zum Berufsimker finde ich ja spannend. Wie kommst Du ausgerechnet auf diesen Beruf? Wünsche Dir, Deinen Lieben und natürlich den Bienen einen friedlichen 2. Advent! Auf bald sagt .Larissa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo KrampeP! Dank auch Dir für Deinen Beitrag <img src='http://www.bienenfreude.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Deine Ausbildung zum Berufsimker finde ich ja spannend. Wie kommst Du ausgerechnet auf diesen Beruf? Wünsche Dir, Deinen Lieben und natürlich den Bienen einen friedlichen 2. Advent! Auf bald sagt .Larissa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: KrampeP</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-98</link>
		<dc:creator>KrampeP</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:24:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bienenfreude.de/?p=595#comment-98</guid>
		<description>Hallo zusammen.

Ich bin z.Z. in der Ausbildung zum Berufsimker und wir behandeln mit Ameisen- (AS) und Oxalsäure (OS). Als dritte Maßnahme Schneiden wir im Frühjahr die Drohnenbrut aus.
Die AS wird je nach Temperatur anderst eingebracht, da sie bei zu geringen Temperaturen zu wenig wirkt. Bei zu hohen wird im schlimmsten Fall das Volk verbrausen und die Königin durch eine Bienentraube umgeben und überhitzt.
Normalerweise nutzen wir für die AS Langzeitverdunster mit einer Behandlungsdauer von 12 - 14 Tagen. Das lässt sich aber schwer dosieren...man ist ja kein Wetterfrosch... 
Die AS wird so schnell wie möglich nach der letzten Honigernte eingesetzt.

Die OS setzen wir 3 Wochen nach dem ersten Frost ein aber spätestens zwischen Weihnachten und Neujahr, weil es sonst im Frühjahr Rückstände im Volk geben kann, die wir vermeiden wollen.

Zum Drohnenschneiden: Das Schneiden der Drohnenbrut ist eine der wirkungsvollsten Methode zur Varroarbekämpfung da sich die Milbe in dieser stärker vermehrt als in der Arbeiterbrut und jede Milbe, die wir im Frühjahr mit Ausschneiden bedeutet ein Hundertfaches bis Tausendfaches an Nachkommen weniger im Herbst.
Dazu meine Meinung: Wer seine Völker Umweiselt kann auch die Drohenenbrut entfernen. Natürlich ist das Ziel nicht, dass jede Ecke Drohnenbrut ausgeschnitten wird. Drohnen gehören zum Bien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen.</p>
<p>Ich bin z.Z. in der Ausbildung zum Berufsimker und wir behandeln mit Ameisen- (AS) und Oxalsäure (OS). Als dritte Maßnahme Schneiden wir im Frühjahr die Drohnenbrut aus.<br />
Die AS wird je nach Temperatur anderst eingebracht, da sie bei zu geringen Temperaturen zu wenig wirkt. Bei zu hohen wird im schlimmsten Fall das Volk verbrausen und die Königin durch eine Bienentraube umgeben und überhitzt.<br />
Normalerweise nutzen wir für die AS Langzeitverdunster mit einer Behandlungsdauer von 12 &#8211; 14 Tagen. Das lässt sich aber schwer dosieren&#8230;man ist ja kein Wetterfrosch&#8230;<br />
Die AS wird so schnell wie möglich nach der letzten Honigernte eingesetzt.</p>
<p>Die OS setzen wir 3 Wochen nach dem ersten Frost ein aber spätestens zwischen Weihnachten und Neujahr, weil es sonst im Frühjahr Rückstände im Volk geben kann, die wir vermeiden wollen.</p>
<p>Zum Drohnenschneiden: Das Schneiden der Drohnenbrut ist eine der wirkungsvollsten Methode zur Varroarbekämpfung da sich die Milbe in dieser stärker vermehrt als in der Arbeiterbrut und jede Milbe, die wir im Frühjahr mit Ausschneiden bedeutet ein Hundertfaches bis Tausendfaches an Nachkommen weniger im Herbst.<br />
Dazu meine Meinung: Wer seine Völker Umweiselt kann auch die Drohenenbrut entfernen. Natürlich ist das Ziel nicht, dass jede Ecke Drohnenbrut ausgeschnitten wird. Drohnen gehören zum Bien.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: limonium</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-94</link>
		<dc:creator>limonium</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 21:10:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bienenfreude.de/?p=595#comment-94</guid>
		<description>Nimmst Du AS bei ca. 20°C, erlebst Du beim Volk ein schmerzhaftes Aufheulen. Da stimme ich Liebig mal zu: der drastische Konzentrationsanstieg ist der größte Streß. Nimmst Du die Säure kühlschrankkalt, weichen die Bienen lediglich zur Seite aus, da braust nichts auf. Es wird nicht einmal großartig am Flugloch gefächelt. Bei mir werden auch keine toten Puppen ausgeräumt, wie es manchmal berichtet wird. Eine Königin habe ich durch AS noch nie verloren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nimmst Du AS bei ca. 20°C, erlebst Du beim Volk ein schmerzhaftes Aufheulen. Da stimme ich Liebig mal zu: der drastische Konzentrationsanstieg ist der größte Streß. Nimmst Du die Säure kühlschrankkalt, weichen die Bienen lediglich zur Seite aus, da braust nichts auf. Es wird nicht einmal großartig am Flugloch gefächelt. Bei mir werden auch keine toten Puppen ausgeräumt, wie es manchmal berichtet wird. Eine Königin habe ich durch AS noch nie verloren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Larissa</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-92</link>
		<dc:creator>Larissa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:56:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bienenfreude.de/?p=595#comment-92</guid>
		<description>Hab Dank fürs Teilen Deiner Erfahrungen und Gedanken- heieiei.. da werde ich mich nochmal konzentriert dransetzen. Was das &quot;rechte Tun&quot; in Bienenfragen angeht- fast bin ich geneigt zu sagen, ein Jeder finde seinen Weg, der dann eben für den Moment der Weg für ihn sein mag.. Mir sind Säuren einfach fies, gut wenn es denn hilft.. aber genau das denke ich in Bezug auf das Ausschneiden der Drohnenlarven. In der Verantwortung steht jeder, dem Leben anvertraut ist. Ob nun das eigene oder das der Bienen. Ich nehm den Job so oder so ernst. Und werde wohl einem Kollegen mit Schwammtuch mal über die Schultern schauen. Dann kann ich mir ein Bild davon machen, ob ich mir den Umgang zutraue oder lieber Drohnen schneide (was ich ja auch scheue, wenn ich ehrlich bin) ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab Dank fürs Teilen Deiner Erfahrungen und Gedanken- heieiei.. da werde ich mich nochmal konzentriert dransetzen. Was das &#8220;rechte Tun&#8221; in Bienenfragen angeht- fast bin ich geneigt zu sagen, ein Jeder finde seinen Weg, der dann eben für den Moment der Weg für ihn sein mag.. Mir sind Säuren einfach fies, gut wenn es denn hilft.. aber genau das denke ich in Bezug auf das Ausschneiden der Drohnenlarven. In der Verantwortung steht jeder, dem Leben anvertraut ist. Ob nun das eigene oder das der Bienen. Ich nehm den Job so oder so ernst. Und werde wohl einem Kollegen mit Schwammtuch mal über die Schultern schauen. Dann kann ich mir ein Bild davon machen, ob ich mir den Umgang zutraue oder lieber Drohnen schneide (was ich ja auch scheue, wenn ich ehrlich bin) <img src='http://www.bienenfreude.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bienenfreunde online verbunden- Freude, Fragen und Gedanken teilen &#124; Bienenfreude</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-91</link>
		<dc:creator>Bienenfreunde online verbunden- Freude, Fragen und Gedanken teilen &#124; Bienenfreude</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:24:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bienenfreude.de/?p=595#comment-91</guid>
		<description>[...] Aus gegebenem Anlass hiermit die Verschriftlichung meiner Freude über die Offenheit, und die Informationen zur persönlichen Form der Bienenhaltung. In genau diesem Sinne ist dieser Blog hier entstanden. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Aus gegebenem Anlass hiermit die Verschriftlichung meiner Freude über die Offenheit, und die Informationen zur persönlichen Form der Bienenhaltung. In genau diesem Sinne ist dieser Blog hier entstanden. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: limonium</title>
		<link>http://www.bienenfreude.de/archives/595#comment-86</link>
		<dc:creator>limonium</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 20:50:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bienenfreude.de/?p=595#comment-86</guid>
		<description>Wenn Du schon fragst...

1. Ich schneide keine Drohnenbrut, weil ich das quälerisch finde. Das bedeutet aber, daß man die fehlende Milbenreduktion im aufsteigenden Jahr anders kompensieren muß. Das heißt: eine Winterbehandlung in der zweiten Dezemberhälfte mit Oxalsäure mache ich, ohne Wenn und Aber, und egal, wie hoch der spontane Milbenfall ist. Die Völker sollen mit fast Null Milben ins Frühjahr gehen. OS als Oxuvar (oder die günstigere Alternative vom Serumwerk Bernburg) vertragen die Völker bei einmaliger Anwendung sehr gut, und es ist im brutfreien Volk hocheffektiv.

2. Ameisensäure im Sommer ist bei mir Pflichtprogramm. Die Milbenlasten sind Mitte Juli recht hoch, und Thymol als Erstbehandlung kann bei kritischen Varroazahlen zu langsam sein. AS wirkt dagegen sofort. Ich behandle mit 60% per Schwammtuch, und zwar direkt nach der Sommerernte Mitte Juli und einer ersten Futtergabe; 3-4 mal über 1-2 Wochen, bis nur noch wenig Milben fallen. Auch als 60% streßt das die Völker, ohne Frage. Aber diesen Streß bekommen alte Sommerbienen ab, die den Herbst ohnehin nicht erleben werden und im Volk durch die jetzt einsetzende Trachtlücke überflüssig werden (wenn man sie nicht als Kunstschwarm einem neuen Ziel zuführt - der bekommt dann aber lediglich OS - keine AS!)

3. Thymol als Spätsommerbehandlung im Anschluß (statt AS-Langzeitbehandlung). Das streßt die Bienen nach meiner Beobachtung so gut wie gar nicht. Die Behandlung reicht bis weit in die Erbrütung der Winterbienen hinein (8 Wochen Dauer), ohne, daß diese der Ameisensäure ausgesetzt wären. Ein Ausräumen von Brut habe ich unter Thymovar nie beobachtet (von Apiguard bin ich weg, weil die Wirkung zu schwankend war).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Du schon fragst&#8230;</p>
<p>1. Ich schneide keine Drohnenbrut, weil ich das quälerisch finde. Das bedeutet aber, daß man die fehlende Milbenreduktion im aufsteigenden Jahr anders kompensieren muß. Das heißt: eine Winterbehandlung in der zweiten Dezemberhälfte mit Oxalsäure mache ich, ohne Wenn und Aber, und egal, wie hoch der spontane Milbenfall ist. Die Völker sollen mit fast Null Milben ins Frühjahr gehen. OS als Oxuvar (oder die günstigere Alternative vom Serumwerk Bernburg) vertragen die Völker bei einmaliger Anwendung sehr gut, und es ist im brutfreien Volk hocheffektiv.</p>
<p>2. Ameisensäure im Sommer ist bei mir Pflichtprogramm. Die Milbenlasten sind Mitte Juli recht hoch, und Thymol als Erstbehandlung kann bei kritischen Varroazahlen zu langsam sein. AS wirkt dagegen sofort. Ich behandle mit 60% per Schwammtuch, und zwar direkt nach der Sommerernte Mitte Juli und einer ersten Futtergabe; 3-4 mal über 1-2 Wochen, bis nur noch wenig Milben fallen. Auch als 60% streßt das die Völker, ohne Frage. Aber diesen Streß bekommen alte Sommerbienen ab, die den Herbst ohnehin nicht erleben werden und im Volk durch die jetzt einsetzende Trachtlücke überflüssig werden (wenn man sie nicht als Kunstschwarm einem neuen Ziel zuführt &#8211; der bekommt dann aber lediglich OS &#8211; keine AS!)</p>
<p>3. Thymol als Spätsommerbehandlung im Anschluß (statt AS-Langzeitbehandlung). Das streßt die Bienen nach meiner Beobachtung so gut wie gar nicht. Die Behandlung reicht bis weit in die Erbrütung der Winterbienen hinein (8 Wochen Dauer), ohne, daß diese der Ameisensäure ausgesetzt wären. Ein Ausräumen von Brut habe ich unter Thymovar nie beobachtet (von Apiguard bin ich weg, weil die Wirkung zu schwankend war).</p>
]]></content:encoded>
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