Zubehör zum Imkerleben


Wer glaubt, Imker sind verschroben, sparfuchsig und auf ewig dem Gestrigen verhaftet, der befindet sich total auf dem Holzweg! Es gibt welche, die kümmern sich sogar über den eigenen Verein hinaus um die fachkundige Schulung des Imkernachwuchses. Und zwar medial auf dem neusten Stand!

Aktuelles Beispiel hierfür möchte ich hier vorstellen: Franz-Xaver Mayerhofer aus Eggenfelden bietet auf seiner Internet-Seite Imkerfilm.de DVD- und VHS-Eigenproduktionen für den interessierten Imker an.

Es werden die grundsätzlichen Basisinformationen vermittelt, genauso wie Kniffe, die auch für bereits “aktive Imker” von Interesse sein dürften.

Erhältlich sind drei Filme:

  • Der neue virtuelle Weg zum erfolgreichen Imker
  • Das Bienenjahr im Rückblick
  • Die besten Königinnenzuchtmethoden

Bücher übers Imkern lesen ist Eines, “selbst imkernd laufen lernen” etwas ganz Anderes. Eine tolle Sache, begleitend Lehrfilme zu sehen! Selbst produziert von einem Imker mit Leidenschaft und Gefühl für seinen Lehrauftrag. Die Texte verheissen Gutes:

Informativ, praxisnah aufgegliedert und angereichert durch Bilder und Video-Sequenzen, wie ich finde ein geniales Angebot, welches ich mir direkt zum Geburtstag schenken werde!

Die Entscheidung, für welche Art der Futterdarreichung ich mich erwärmen kann, ist getroffen.

Es wird der Adam-Fütterer. Ganz in der Tradition des Bienenkenners Bruder Adam. Die Vorteile sehe ich vor allem darin, dass das Risiko des Ersaufens im Futterteig praktisch ausgeschaltet ist.

Die Bestellung wird noch diese Woche rausgehen. Dann liege ich gut in der Zeit. Noch bis Mitte August finden die Tiere ausreichend Nektar in der Natur. Das Efeu blüht ja auch noch.

Die Vorbereitungen auf den großen Tag, an dem die Bienen endlich kommen, laufen auf Hochtouren.

Morgen noch 4 Mittelwände zum Bienenvater, dann kann es am Mittwochabend tatsächlich losgehen. Jetzt muss nur die Wachsplatte irgendwie in das Rähmchen.. und wir haben keine proffessionelle Einlötanlage! *schreck*

Aber es muß ja nicht immer “von der Stange” sein- und teuer schonmal gleich garnicht. Hauptsache, es funktioniert.Und das tut es tadellos:

Wir folgten dem Rat des Bienenvaters uns nahmen ein schlichtes (ausgemustertes) 12-Volt-Handy-Ladegerät (Netzteil) als funktionsfähigen Trafo zum erwärmen der Drähte. Die Vorbereitungen sind denkbar einfach. Wir trennen den “Nölpel” am Ende der “Leine” ab, teilen die beiden Litzen so auf, dass ich damit bequem mit den Enden an den Draht der Rähmchen reiche. Dann die Enden dranhalten (aufpassen, dass nichts durchschmilzt!) und schon ist die Wachsplatte kunstgerecht fixiert.

Wenn ich die Kamera wieder hab, mach ich Bilder. Ist dann besser zu erkennen, was ich meine.

Gespart haben wir schlappe 40€, die Mittelwand sitzt wie `ne Eins und in der Küche duftet es verführerisch nach Honig. Wir haben heute Abend Premiere gefeiert: die erste selbst eingelötete Mittlewand unseres Lebens! Ging ganz einfach :-) Herrlich!

Herzliche Einladung zum Nachahmen :D

Was es nicht alles gibt!

Bei der CAPAZ GmbH in Oberkirch kann man die Bienenstockwaage als Endkunde erwerben!

Sie sendet Wetterdaten (Temperatur, Feuchtigkeit und Niederschlag!), wiegt den Stock und sendet die ermittelten Daten selbständig per email an den PC oder per sms aufs Mobiltelefon.

Das ist keine Spielerei, sondern bietet wertvolle Hinweise. So kann der erfahrene Imker aus den Daten den Rechten Zeitpunkt zum Wandern, Schleudern oder Zufüttern lesen.

So viel High-Tech in der Imkerei setzt mich in Erstaunen. Das nenne ich Überblick! Prima, so ist für den digital-Daten-Freund auch was dabei  ;)

Da hat doch mal wieder jemand nachgedacht:

Insektenstiche, gleich von welchem Tier, schmerzen oder machen sich zumindest durch üblen Juckreiz bemerkbar. Die vom Tier injizierten Stoffe (meist bestehend aus Enzymen, sprich Eiweißverbindungen) kriegen mit dem “Cobra” eingeheizt.

Das Teil handlich wie ein Stift, ist batteriebetrieben (sehr langlebig sagen erfahrene Nutzer) und heizt ein kleines Plättchen auf 55° Celsius auf. Das drückt man dann auf die Stichstelle und spürt erstmal den “Gegenschmerz” (ich fand es angenehm  ;-)   und die Wirkung war der Knaller!)

Hierdurch zerfallen die Wirkstoffe (beim Mückenstich wird es hauptsächlich der Zerfall des vom Körper ausgeschütteten Histamins sein) und der quälende Juckreiz verschwindet binnen kurzer Zeit.

Hyperthermie heißt das Stichwort in der Medizin. Und die Haudegen unter uns werden den Trick noch aus alten Tagen am Lagerfeuer kennen: Einfach mit der glimmenden Zigarette oder dem heissen Feuerzeug einige Augenblicke dicht über der Stichstelle bewegen. Gleicher Effekt.

Für 27,95 € beim Outdoor-Ausrüster nicht ganz billig, aber wenn ich dafür keine über Tage blutig gekrazten Stiche mehr hab (das vernarbt bei mir auch immer so schön…)- bingo! Die oldscool-version mag dem versierten Raucher günstiger erscheinen, ist aber mit Sicherheit weniger gesund  :P

Als Nichtraucher und Freund einfacher Dinge habe ich mir das Teil gestern gekauft. Einige Mückenstiche vom letzten Abend am Rhein haben mich noch schwer gepiesackt- seit gestern Nachmittag aber nicht mehr. Welch ein Segen.

Muss sich die Cobra Stichheiler nur noch beim ersten Bienenstich bewähren!… dann empfehle ich das Teil wirklich uneingeschränkt weiter.