Habe mich auf der Suche nach leckeren Honig-Rezept-Ideen heute an Großmutters Zettel-Sammlung gesetzt. Dabei bin ich auf folgendes Schmankerl gestossen:  So genannter Honig-”Champagner”, wie er früher noch genannt werden durfte.

Für die Zubereitung dieses sicherlich perlenden Getränkes braucht es dies:

  • 1 Liter hochwertigen neuen Wein aus deutschen Landen
  • 100 Gramm feinen Imker-Honig aus der Nachbarschaft (oder den der eigenen Bienen nehmen ;-) )
  • 50 ml guten Likörs (nach Geschmack; ich werde für mein Experimen einen Quittenlikör wählen)

Damit es ein erfolgreiches “Ansetzen” wird, die nun folgende Anleitung Schritt für Schritt “nachbauen”:

  1. Die Zutaten in einem Gefäß mischen (ich werde mich hier endlich meiner Glasflaschensammlung bedienen können  ;-) ) und
  2. insgesamt 4 Tage lang an einem kühlen Ort *ameisensicher* aufbewahren. Der Prozess des Gärens beginnt, so nehme ich an, genau hier.
  3. die Abfüllung des Honig-Likör-Wein-Gemischs wird in eine “starke Flasche” vorgenommen- das meint wohl “dickwandig genug”- damit sie dem Druck der sich bildenden Kohlensäure standhält.
  4. Die Flasche passend verkorken. Gut. Morgen frage ich den Getränkefachhändler von der Severinsstr., ob der weiss, wie ich Korken *in die Flasche* bekomme. Wo ich doch sonst froh bin, wenn ich sie rauskriege.. ;-)
  5. zum Abschluss den Flaschenkopf mit fester Kordel zubinden-die sollte etwa so stark wie Paketband sein, man denke an die schicken Prosecco-Falschen, die haben bisweilen auch solche Benzel
  6. Man lasse die Kreation während 4 ruhiger Wochen lagern.

Na? Auch so gespannt, ob das klappt? Wäre jedenfalls ein nettes Geschenk für die Weihnachtszeit. Oder auch für Zwischendurch. Oder zum selbst-geniessen.

In diesem Sinne- prosit! :-D

Wie man sich eine richtige Luxus-Gesichtsmaske aus Honig und Heilerde anrührt, möchte ich hier vorstellen:

Man nimmt 2 Eßlöffel flüssigen Honig und 1 Eßlöffel Heilerde (im Drogeriemarkt portionsweise abgepackt) mit ein wenig Wasser zu einer glatten Masse verrühren. Die Maske auf die gereinigte Gesichtshaut auftragen (mit der Hand oder einem Pinsel, je nach dem wie proffessionell es aussehen soll ;-) ) und 20 Minuten einwirken lassen.

Mit einem Waschhandschuh und warmem Wasser nach Ablauf der Zeit wieder abnehmen.

Diese Maske lindert vor allem bei gereizter und entzündeter Haut (bei Unreinheiten und Pickel).  Der ph-Wert des Honigs, seine natürliche Säure und die enthaltenen Enzyme, machen den Erregern das Millieu ungemütlich, so dass endlich wieder Ruhe einkehren kann.

Warum also teure Packungen kaufen, wenn es sich so hübsch selbst rühren und anmalen lässt? Nicht zu bezahlen auch der Vorteil, genau zu wissen, was drin ist: guter deutscher Imkerhonig und feine Heilerde. Der Hit für die nächste Pyjama-Party! ;-)

Der Haut die Ruhe, die sie verdient und uns ein strahlendes Antlitz! – Übrigens nicht nur den Damen  :-)

Nachdem die selbst gemachte Nougat-Creme mit Honig so gut ankam, habe ich hier ein feines Rezept für Honig-Nuss-Butter aufgetan:  Der ungewöhnlicher Brotaufstrich (kennt man so ja garnicht) lässt sich ganz einfach bereiten:

Man nehme die 3 Hauptbestandteile zu gleichen Teilen (abhängig vom Bedarf):

  • Nüsse (wahlweise Mandeln oder oder Haselnüsse, gerieben)
  • Butter (Zimmertemperatur) und natürlich
  • Honig!

Nussmehl entweder selbst sammeln und reiben (ich meine die Nüsse ;-) ) oder einfach im Handel des Vertrauens einholen. Die Hauptbestandteile bringe man nun in einer Schüssel zusammen (Honig und Butter zuerst, danach das Nussmehl) und verrühre sie zu einer “glatten”, gleichmäßigen Masse.

Nach Geschmack kann hier auch gern mit Zimt gewürzt werden, mag ich vor allem in der zweiten Jahreshälfte sehr gern.

Das Ganze jetzt einfach in ein Glas abfüllen undbis zum endgültigen Verzehr im Kühlschrank lagern. Die Zeitspanne kann kürzer ausfallen, als man erstmal denkt ;-)

Guten Appetit!**** Übrigens: Wer mag, kann mich gern per Kommentar wissen lassen, wie die Honig-Nuss-Butter so angekommen ist. Ich freu mich über zahlreiche Rückmeldungen :-)

Beim imkerforum.de bin ich auf den Artikel “Der Bienenversteher” aus dem gestrigen Tagesspiegel aufmerksam geworden: Prädikat “Lektüre lohnt sich!”.

Neben der netten Anekdote, wie “Professor Biene” an die Bienen gekommen ist, erfährt man jede Menge über das Leben und Forschen des Mannes, der die Biene durch seine persönliche Faszination auf einen Schlag “in aller Munde” bringt.

Jürgen Tautz staunte nicht schlecht, als er die Haustür öffnete: eine Kiste surrender Bienen.

Quelle: tagesspiegel.de

Natürlich werden auch im Artikel wieder verblüffende Details über das faszinierende Wesen der Biene eingestreut.

Insgesamt hab ich jetzt noch mehr Lust auf das Buch vom Herrn Professor Tautz. Ein weiterer “Reminder” für diejenigen unter uns, die sich noch nicht durchringen konnten, knapp 25€ zu investieren. Bzw. das Buch seiner Bestimmung zuzuführen.

Das gute Teil will ja auch gelesen werden! ;-)

Am 13.  Juni wurde in der Demeter-Imkerei Fischermühle in Rosenfeld der 1. Apitherapie-Tag  ausgerichet. Informationen direkt vom Imker, einem Arzt sowie einem auf die Apitherapie spezialisierten Kollegen Heilpraktiker rund um die Möglichkeiten, Bienenprodukte gesundheitsförderlich einzusetzen.

Die Mellifera e.V. hat zu diesem Anlaß einen einstündigen Film zum Thema “Bienen heilen” produziert, den es nun endlich auf DVD gibt! (Im Übrigen war bei dieser Veranstaltung auch das Team des ZDF zu Gast, ich berichtete Ende Juni davon.)

Habe die DVD natürlich direkt bestellt, jetzt steht die Auslieferung kurz bevor! :D

Habe letzte Woche mit Mellifera e.V. telefoniert, um mich zu erkundigen, wannes denn mit dem Liefertermin soweit ist: Die Produktion hat etwas länger gedauert als erwartet, die DVDs gehen voraussichtlich in dieser Woche auf den Weg.

… Rezension folgt!

Wer glaubt, Imker sind verschroben, sparfuchsig und auf ewig dem Gestrigen verhaftet, der befindet sich total auf dem Holzweg! Es gibt welche, die kümmern sich sogar über den eigenen Verein hinaus um die fachkundige Schulung des Imkernachwuchses. Und zwar medial auf dem neusten Stand!

Aktuelles Beispiel hierfür möchte ich hier vorstellen: Franz-Xaver Mayerhofer aus Eggenfelden bietet auf seiner Internet-Seite Imkerfilm.de DVD- und VHS-Eigenproduktionen für den interessierten Imker an.

Es werden die grundsätzlichen Basisinformationen vermittelt, genauso wie Kniffe, die auch für bereits “aktive Imker” von Interesse sein dürften.

Erhältlich sind drei Filme:

  • Der neue virtuelle Weg zum erfolgreichen Imker
  • Das Bienenjahr im Rückblick
  • Die besten Königinnenzuchtmethoden

Bücher übers Imkern lesen ist Eines, “selbst imkernd laufen lernen” etwas ganz Anderes. Eine tolle Sache, begleitend Lehrfilme zu sehen! Selbst produziert von einem Imker mit Leidenschaft und Gefühl für seinen Lehrauftrag. Die Texte verheissen Gutes:

Informativ, praxisnah aufgegliedert und angereichert durch Bilder und Video-Sequenzen, wie ich finde ein geniales Angebot, welches ich mir direkt zum Geburtstag schenken werde!

Wieder im Format 1 Hauptgericht-1 Dessert-1 tolles Wellness-Rezept möchte ich heute die feinsten Rezept-Fundstücke des letzten Monats in den einzelnen Rubriken vorstellen.

Mein Favorit für den Spätsommer/ nahenden Herbst: Warmer Möhrensalat mit Honigdressing! Eine orientalische Köstlichkeit, die Dank Zwiebeln, Chili, Knoblauch und Paprika ordentlich den Stoffwechsel ankurbelt. Wer mag, kann noch ein Teil vom Huhn dazutun. Muss aber nicht.

Hier mein Tipp als Dessert: Mirabellenparfait, oder ungefroren als feine Crème. Habe dieser Tage schöne reife Mirabellen bei uns auf dem Markt gesehen. Wenn mir die nochmal unterkommen, sind sie “fällig” ;-)

Hier die Beauty-Rezepte des Monats mit Honig: Milch-und-Honig-Maske und Zitrone-Honig-Maske für`s Gesicht – Eine tolle Sammlung von Sandra, sie hat auch anderer Masken ohne Honig, die einfach und im Handumdrehen selbst gerührt sind.

Guten Appetit und entspannte Haut wünscht für den September .Larissa mit Bienenfreude! :D

Knapp verpasst habe ich diesen Beitrag bei der Erstausstrahlung auf n-tv am vergangenen Mittwoch. Morgen Abend (Sonntag, 06. September 2009) um 23:10 Uhr wird die Wiederholung gesendet.

Das Wissenschaftsmagazin “n-tv wissen” widmet sich hier in einem Beitrag dem Thema “Heilkraft der Bienen”.

Bin gespannt, welcher Bereich beleuchtet wird. Denn es gibt hier so viele Möglichkeiten:

Von der verschüttelten Aufbereitung pürierter (?) Honigbienen (als homöopathisches Mittel “Apis mellifera”) über die Anwendung von Propolis, die kräftigende Wirkung des kostbaren und schwer in Mode gekommenen “Gelee Royale” hin zur “Akkupunktur” mit Bienenstichen. Das Feld der so genannten Apitherapie ist weit. Auch Anwendungen mit Wachstüchern, Ohrenkerzen oder Honig fallen in dieses hoch interessante Gebiet der Naturheilkunde.

Es ist unglaublich, wie viel uns diese Tiere durch all die wertvollen “Bienenprodukte” geben- oder sollte ich besser sagen, “wie viel sie uns erlauben zu nehmen”?

Ich will ehrlich sein- noch weiß ich nicht, wie ich genau zu den einzelnen Bereichen der Apitherapie stehe. Als Imker- und Heilpraktikerin in Personalunion steht die Auseinandersetzung dafür umso unmittelbarer an. Ich werde den für mich passenden Weg hoffentlich finden.

Es ist ja schon längst keine blosse Idee mehr, jetzt ist es schon “richtig Ernst”. Die Bienen sind da, und das zieht neben der Verantwortung für die Tiere eben auch ein ganz klein wenig Bürokratie nach sich.

Der erster Schritt war der Besuch des Bienensachverständigen.

Dieser hat unter Anderem die Aufgabe, die Gesundheit der neuen Bienenvölker festzustellen bzw. zu prüfen. So kann zumindest gewährleistet werden, dass die beim Veterinäramt gemeledeten Völker gesund sind und keine Krankheiten verbreiten.

Sollten wir irgendwann einmal die Idee haben, mit den Bienen zu wandern, wird übrigens wieder ein Beusch des Bienensachverständigen fällig.

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“Gemeinsames Sichten der einzeln gezogenen Brutrahmen”

Für den Moment bleiben wir aber erstmal in der Südstadt. Bei uns gibt es keine Faulbrut, keine Wachsmotten. Alles sauber, die Brut gesund und gut versorgt.

Welche Freude! :-)

Ich durfte Folgendes entdecken: Auch der Imker hat wichtigen “Papierkram” zu erledigen! Inzwischen sind alle notwendigen Meldungen getätigt:

  1. Beim Verein ist gemeldet, mit wieviel Völkern ich an welchem Standplatz stehe.
  2. Die Seuchenkasse weiß nun, dass diese beiden Völker gesund sind und wo sie stehen (der Bienensachverständige war auch schon da).
  3. Ebenfalls informiert über die Verortung wurde der Amtstierarzt.

Für alle drei Instanzen stellt der Verein Melde-Formulare, die einfach ausgefüllt und als Brief an die entsprechende Stelle versendet werden können.

Meldewesen erscheint mir nicht immer sinnvoll, erfüllt seinen Zweck hier aber voll:

  1. Durch die Mitgliedschaft im Imkerverein bin ich nun versichert, wenn mit/ durch meine(n) Bienen was passiert.
  2. Die Meldung meiner Völker bei der Seuchenkasse “nutzt” mir dann, wenn Seuchen-Schäden eintreten. Sollte ich Ausfall an Völkern durch Seuchen wie die Faulbrut beklagen müssen, kann ich hier Ersatzzahlungen erwarten.
  3. Treten Seuchen im Umkreis des Standplatzes auf, sind meine Völker registriert und gelistet. So weiß der Amtstierarzt genau, welche Imker er besuchen/ kontrollieren/ warnen muss. Damit sich die Seuche nicht weiter ausbreitet.

Unter diesen Gesichtspunkten trage ich mich gern in Listen ein und registirere mich gewissenhaft mit all meinen Bienenvölkern.

Habe nun sogar eine echte Registriernummer durch die Seuchenkasse!

Hab mich fast gefühlt, wie jemand, der sein Rennpferd beim Turnier registiret hat. Oder den Dackel zum Züchten. Kann mir zumindest vorstellen, dass man sich dann so fühlt. Ein bisschen stolz, und erwartungsfroh, was denn da noch so kommen mag ;-)

Wie dem auch sei: Werde dieser Tage endlich das Schild mit meinen Kontaktdaten an den Beuten anbringen- und zuvor noch um die Registriernummer erweitern :D

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